Zukunft mit Tradition
Authentische Weine aus einer authentischen Region. Dieser Linie bleiben wir treu. Am Eisenberg herrschen beste Bedingungen, unvergleichliche und regionaltypische Weine zu keltern und das wollen wir nutzen.
Wir besinnen uns darauf, das Traditionelle noch besser zu machen und verzichten auf gewagte Experimente. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns vor neuen Ideen und Innovationen verschließen. Altbewährtes kann immer verbessert werden, jedoch sollte man dabei die Stärken der Region nie aus den Augen verlieren.
Wer einen Wein aus dem Haus Jalits genießt, soll ein Stück Südburgenland schmecken – mineralisch, kraftvoll, voller Finesse. Wir sehen Weine als Botschafter in alle Welt und unsere Produkte sollen das verkörpern, was unsere Region ausmacht: Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Authentizität.
Familienbetrieb
Weinbau Jalits ist ein traditioneller Familienbetrieb. Seit mittlerweile fünf Generationen widmet man sich neben der Gastwirtschaft auch dem Weinbau. Doch erst Mathias Jalits brachte den Weinbaubetrieb auf eine professionelle Schiene und trägt seit 2001 die Verantwortung über den Betrieb. Unterstützt wird er von seiner Familie, allen voran seinen Eltern Anna und Alfred Jalits.
Mathias Jalits entschied sich nach der Absolvierung der Hotelfachschule in Oberwart und einer eineinhalbjährigen Anstellung in der Gastronomie für den professionellen Weinbau und die Übernahme des elterlichen Weinbaubetriebes. Dem Besuch der Weinbauschule Eisenstadt ließ er die Ausbildung zum Weinbau- und Kellermeister folgen.
Der Eisenberg
Urtümlichkeit, Gemütlichkeit, Freundlichkeit – dies und noch viel mehr findet man am Eisenberg. Durch die Kleinstrukturiertheit konnte der Reiz, das Ambiente und das Besondere an diesem Weinbaugebiet erhalten werden. Grabbeigaben und Münzfunde zeigen, dass schon die alten Römer wussten, dass an den Hängen des Eisenbergs ideale Bedingungen für guten Weinbau herrschen. Sandiger, toniger, schwerer Lehm im Tal, Schieferböden an den steilen Hängen und der nach Südosten offene Kessel des Eisenbergs, der das warme Klima aufnimmt, schaffen einen idealen Rahmen für das Gedeihen eines kraftvollen, mineralischen Rotweins mit Finesse.
Neben Welschriesling, Grüner Veltliner, Weißburgunder und Rheinriesling sind vor allem die roten Rebsorten wie Blaufränkisch, Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Blauburger und Blauer Portugieser am Eisenberg und im benachbarten Deutsch-Schützen vorherrschend. Die Hauptsorte, das Aushängeschild für die Region ist der Blaufränkisch. Kein anderer Wein verkörpert dermaßen die regionaltypische Finesse eines kraftvollen, mineralischen Rotweins mit besonderer Struktur.
Die Region Südburgenland
Das Südburgenland ist das kleinste Weinbaugebiet im Burgenland und erstreckt sich von Rechnitz im Norden bis weit in den Jennersdorfer Bezirk hinein in den Süden. Die kleine Rebfläche von etwa 450 Hektar machen das Südburgenland zu einem der kleinsten Weinbaugebiete Österreichs.
Weinbaulicher Mittelpunkt der Region Südburgenland ist der Eisenberg zusammen mit dem Deutsch-Schützener Weinberg. Im Gebiet mit historischer Bedeutung in Sachen Weinbau dominiert der Blaufränkisch. Funde aus der Römerzeit deuten darauf hin, dass bereits damals Weinbau am Fuße des Eisenbergs betrieben wurde.
Eisenberg DAC
Diese besondere Beschaffenheit des Blaufränkisch war auch der Grund, dass sich die Region Südburgenland entschloss, dem Appellationssystem DAC (Districtus Austriae Controllatus) beizutreten. Ziel dieses Systems ist es, typische Weine einer Region unter einer gemeinsamen Marke zusammenzufassen und damit Weine mit einer zuordenbaren Stilistik zu schaffen.
Mehr dazu unter www.eisenberg-dac.at
Rund um das nördliche Zentrum Rechnitz herrschen Urgesteinsböden vor. Dort werden mit dem Welschriesling und Burgundersorten hervorragende elegante und spritzige Weißweine mit fruchtigem Charakter gekeltert, die den Vergleich mit Produkten aus klassischen Weißweingebieten nicht scheuen müssen. Am Csaterberg nahe Kohfidisch werden in schöner idyllischer Umgebung mit vielen Kellerstöckeln vor allem feine Weißweine gekeltert. Entlang der Pinkataler Weinstraße werden vom Wintener Weinberg über den Kulmer und Gaaser Weinberg edle mineralische und fruchtbetonte Tropfen produziert.
Um Heiligenbrunn und Moschendorf im äußersten Süden trifft man auf den Uhudler, eine besondere Weinspezialität, die aus Direktträger-Hybriden gekreuzt mit Europäerreben gekeltert wird. Um ihn ranken sich zahlreiche Geschichten. Einst verboten, erfreut er sich heute großer Beliebtheit.
Kleine Strukturen
Der Weinbau ist im Südburgenland von Kleinstrukturiertheit bestimmt. Die Anbaufläche wird großteils von Nebenerwerbswinzern bewirtschaftet, nur wenige Großbetriebe sind anzutreffen. Vermarktet wird der Wein hauptsächlich über die zahlreichen Buschenschänke, die für die Region typisch sind.
Die rund 450 Hektar Anbaufläche sind ca. 0,9% der Gesamtweinanbaufläche in Österreich und werden von über 1.600 Betrieben bewirtschaftet. Der Vergleich mit dem Mittelburgenland, wo sich rund 1.100 Betriebe auf ca. 1.900 Hektar aufteilen, verdeutlicht die Kleinstrukturiertheit der Region. Der durchschnittliche Weinbaubetrieb in Österreich umfasst ca. 1,5 Hektar, der im Südburgenland kommt hingegen auf rund 0,23 Hektar. In keinem Weinbaugebiet Österreichs hat ein Betrieb im Schnitt eine derartig geringe Fläche.
Falstaff
Diabas 2006 95/100
Diabas 2007 94/100
Steinberg 2008 91/100
Eisenberg DAC Reserve 2008 91/100
2009/2010 und 2010/2010 unter den besten 91 Betrieben Österreichs
ÖGZ
Eisenberg DAC Reserve 2008
Steinberg 2008
Diabas 2007 je fünf Gläser von fünf
Eisenberger Weinerlebnis
1. Platz Diabas 2004 (Reserve)
2. Platz BF Classic 2007 (Traditioneller Ausbau)
1. Platz BF Classic 2008 (Traditioneller Ausbau)
2. Platz Diabas 2007 (Reserve)