Seit sieben Generationen betreibt die Familie Stadlmann den Weinbau in der Thermenregion im Süden von Wien. Eine Tradition, die sich in der heutigen Weinqualität positiv niederschlägt. Denn die lange Reihe der Winzer, die die Weingärten zwischen den Südhängen des Anningers und den sonnenreichen Rieden um Traiskirchen über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren kulitvieren, weist besonders innovative, engagierte und behutsame Weinbauern auf – mt einem feinen Sensorium für das spezielle Terroir der Region und mit großer Ambition in der nachhaltigen Pflege ihrer Rebstöcke. So wurde das Wissen um die richtige Pflege der Reben, sowie um die sorgfältige Vinifizierung kontinuierlich weitergegeben und weiterentwickelt.
„Den Charakter eines Weines schafft
die Natur, die Qualität der Winzer.“
Heute bewirtschaftet das Weingut Stadlmann 15 Hektar Weingärten in den besten Lagen der Thermenregion. In der Verbindung mit der großen Zahl an Sonnenstunden und der steten, kühlenden Luftbewegung zwischen der pannonischen Ebene und den Hängen des Anningers bestehen hier die idealen Voraussetzungen für die Kultivierung anspruchsvoller Reben, wie etwa der autochthonen Sorten Zierfandler und Rotgipfler. Diese Rebsorten bilden auch den Hauptanteil im Sortenspektrum. Die Gärten des Weinguts Stadlmann weisen überwiegend alte Rebstöcke auf und werden nach dem Prinzip der konsequenten Ertragsbeschränkung ökologisch bewirtschaftet. Die Ernte der Trauben erfolgt im Sinne der idealen physiologischen Reife spät im Jahr. Der Ausbau der Weine wird dem jahrgangsspezifischen Charakter und dem Potenzial der Trauben individuell vollzogen. Im Keller nimmt man sich bewußt zurück, um mit großem handwerklichen Geschick die Feinheiten ihrer Herkunft gebührend hervorzuheben. Der Faktor Zeit, das langsame Heranreifen im großen Holzfass ist für Stadlmann das auch heute noch gültige Rezept zur Vinifikation von außergewöhnlich vielschichtigen und charaktervollen Weinen.
„Große Tradition aber, als Basis für
modernes Arbeiten genützt, ist von
unschätzbarem Wert.“
Das Weinbaugebiet Thermenregion erstreckt sich vom südlichen Stadtrand Wiens entlang einer Hügelkette bis in die Ebene südlich von Baden. Die thermalen Bäder der Antike sind namensgebend für diese einzigartige Kulturlandschaft. Die Weingärten liegen hier an einer geologischen Buchlinie mit dem Anninger (674m) als höchstem Gipfel der Region. Der Höhenzug schützt die Rebanlagen vor kalten Winden aus dem Nord-Westen, im Osten und Süden kommt der pannonische Klimaeinfluss zur Wirkung. Das sonnenreiche Gebiet mit seinem kontinentalen Klima wird seit 2000 Jahren als Weinland genutzt. Heute finden sich in der Region ca. 2300 ha Rebflächen.
„Das schönste und wichtigste
Werkzeug des Winzers ist das
Terrior.“
Das herausragende Terroir begünstigt vor allem das Gedeihen trockener und extraktreicher Weine, die über ein enormes Potenzial zum Reifen und Lagern verfügen. Die Böden bestehen überwiegend aus sandigen Lehmen und Braunerden mit hohem Tonmineral. Durch darunter liegendes Verwitterungsgestein aus tertiärem Muschelkalk werden diese Böden gut entwässert und gewärmt. Diese besonde Grundlagemacht die Thermenregion zu einem von nur wenigen Weinbaugebieten,in denen eine Vielzahl hervorragender Weine gekeltert werden kann: hochelegante, mineralische Weißweine ebenso wie vollfruchtige Rotweine oder Süßweine von Weltklasse. Weine aus den Rieden Mandel- Höh, Tagelsteiner oder Höfen werden international mit erhrenvollem Lob ausgezeichnet.
Referenzen
Robert Parker: „The best producer in the region.“
The New York Times: „Surpasses many Burgundies.“
The Wines of Austria: „The region’s key wine personality.“
Wine & Spirits: „Best Value Brand of the Year 2007“; Austria Year’s Best wines 2010, 2009, 2008, 2007
Food & Wine: „The new sommeliers darling. Top producer!“
Falstaff: *** Winzer des Jahres 1994
Gault Millau: „Weintalent des Jahres 2006“
Vinaria: Trophy Sonderpreis 2006
Salon: 2009, 2008, 2006, 2004, 2003, 1995 (2 x im Kreis der Auserwählten)
Decanter, Fine Wine Magazine, Wine Spectator, WeinWisser, etc.